Geschichte der ABN AMRO Gruppe

Weltweit führende Position mit einer bedeutenden Vergangenheit.

Die ABN AMRO Gruppe ist eines der größten Finanzinstitute der Welt und ein Global Player im internationalen Bankengeschäft. Die Geschichte der ABN AMRO Bank, die ihren Sitz in den Niederlanden hat, geht bis auf das Jahr 1824 zurück. Heute ist sie eine der acht größten Banken Europas und hat mit einem verwalteten Vermögen von über 620 Mrd. Euro und einem soliden AA-Rating (Quelle: Standard & Poor's) eine starke Position inne. Dank unseres sich auf mehr als 60 Länder erstreckenden weltweiten Netzwerkes, sind wir in allen wichtigen Märkten stark präsent. Damit befinden wir uns in der einmaligen Lage, die lokalen Märkte aus einer globalen als auch regionalen Perspektive heraus zu verstehen.

Private Banking ist sowohl in Deutschland als auch international eines der Hauptgeschäftsfelder der ABN AMRO Gruppe. Durch die Zusammenführung der entsprechenden Aktivitäten mit denen des Bankhauses Delbrück & Co im Jahr 2002 wird das Private Banking Geschäft in Deutschland weiter verstärkt.



Geschichte des Bankhauses Delbrück & Co

Eine der ältesten Adressen in der deutschen Bankenlandschaft Delbrück & Co sind Privatbankiers seit 1712. Damit blickt die Bank auf eine der längsten Traditionen in der deutschen Bankenlandschaft zurück. Seit ihren Anfängen ist sie eine Beraterbank für den Privatkunden. Schon lange, bevor heute gängige Begriffe wie Fusions- und Akquisitionsberatung, Börsengänge, Privatplatzierungen und Vermögensverwaltung erfunden wurden, hat Delbrück & Co genau diese Lösungen realisiert. Damit verfügt Delbrück & Co über eine eindrucksvolle Referenzliste unter den bekannten Finanzhäusern. Diese Tradition bleibt lebendig und ermöglicht Delbrück & Co die aktive Gestaltung der Zukunft im Interesse der Kunden.


1712          Gründung eines Handelsunternehmens durch
                  David Splitgerber und Gottfried Adolph Daum
                  in Berlin, als künftiger „Financier" des
                  Preußischen Staates.

1795          Übernahme des Hauses durch die Gebrüder
                  Schickler, Verwandte der Gründer und Ausbau
                  der Aktivitäten. Unterstützung des Aufbaus
                  von Unternehmen.

1857          Adelbert Delbrück gründet Delbrück Leo & Co
                  in Berlin. Das Haus wird zum Begleiter und
                  Unterstützer junger Großunternehmen wie
                  Siemens, Krupp u.a. Delbrück fördert
                  wesentlich den Erfolg der industriellen
                  
Revolution.

1870          Adelbert Delbrück gründet gemeinsam mit
                  weiteren Gesellschaftern die Deutsche Bank
                  AG. Von 1871 bis zu seinem Tod 1890 ist er
                  Vorsitzender des Aufsichtsrats.

1910          Fusion der Gebrüder Schickler & Co und
                   Delbrück Leo & Co zum Bankhaus Delbrück
                   Schickler & Co.

1919          Weitere Expansion und Gründung der
                  Schwestergesellschaft Delbrück von der
                  Heydt & Co in Köln.

1945          Wie alle Berliner Banken wird auch Delbrück
                  Schickler & Co von der sowjetischen
                  Besatzungsmacht geschlossen. Die Bank
                  etabliert sich neu in Hamburg. In Köln
                  
Wiederaufnahme der Bankgeschäfte durch
                  
Delbrück von der Heydt & Co.

1955          Wiedereröffnung des Stammhauses in Berlin.
                  Die Bank beteiligt sich aktiv am schnellen
                  Wiederaufbau von Großindustrie und
                  mittelständischer Wirtschaft.

1961         Gründung der Niederlassung Aachen
                  von Delbrück von der Heydt & Co.

1968          Fusion der Schwestergesellschaften Delbrück
                  
Schickler & Co und Delbrück von der Heydt
                  
& Co zur Firma Delbrück & Co.


1972          Eröffnung der Niederlassung Frankfurt
                  und frühzeitige Kapitalmarktorientierung.

1991          Eröffnung der Niederlassung München.

2000          Einzug in das wieder errichtete Bankgebäude,
                  das bis Kriegsende Stammsitz in Berlin-Mitte
                  war.

2001          Die Konzentration auf die Zukunft:
                  Positionierung als "Wealth Manager" für
                  komplexe Privat-,Familien- und institutionelle
                  Vermögen.

2002          Stärkung der Kapital- und Kompetenzbasis:
                  Gesellschafter der Bank stimmen Übertragung
                  ihrer Anteile an die ABN AMRO N.V. zu.