Geschichte

Der Erfolg eines Unternehmens basiert auf Erfahrungen und klaren Entscheidungen. Zukunftsorientierte Privatbankhäuser verbinden heute jahrhundertelange Kompetenz und die Globalität der Märkte in idealer Weise. Delbrück seit 1712; Bethmann seit 1748; Maffei erstmals 1802; ABN AMRO seit 1824. Das neue Privatbankhaus.
Delbrück Bethmann Maffei repräsentiert mit ihren Gründungsgesellschaften große Namen der deutschen Bankiersgeschichte. Jedes der Häuser blickt zurück auf bedeutende finanzielle Aktivitäten und visionäre Dienstleistungen über nahezu alle maßgeblichen Epochen der letzten drei Jahrhunderte. Delbrück & Co gilt als der „Financier des Preußischen Staates“ und „Unterstützer junger Unternehmer“ wie beispielsweise „Siemens“ und „Krupp“. Adelbert Delbrück gilt als eigentlicher Gründer der „Deutsche Bank“. Corporate Finance- und Asset Management-Dienstleistungen gehörten für Delbrück & Co genauso wie im Hause Bethmann zur Philosophie umfassender Kundenbetreuung, noch lange bevor diese Anglizismen erfunden wurden. Als Bankiers für „Wichtige Projekte und Kunden“ war Bethmann Partner für Maria Theresia von Österreich, Papst Pius VI., Zar Alexander I. sowie die Familie Goethe. Das Privatbankhaus finanzierte unter anderem den Bau des „Eiffelturms“ mit und gilt bis heute als großer Förderer der Kunst in Frankfurt am Main.
Ein Teil der Veroneser Unternehmerfamilie Maffei zog zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach München und entfaltete dort eine rege Geschäftstätigkeit. Die Maffeis waren Mitbegründer der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank (später HypoVereinsbank) sowie der Bayerischen Rückversicherung (später Allianz). Sehr bekannt wurden sie in Deutschland durch die Lokomotivenfabrik Josef A. Maffei, später fusioniert zu Krauss Maffei. Bereits von 1802 an betrieb sie für über 100 Jahre eine eigene Bank in München, die von einem Familienmitglied nach dem 2. Weltkrieg neu eröffnet wurde. Im Jahre 1969 fusionierte man für eine deutlichere energiewirtschaftliche Ausrichtung mit der LUK Bank (Veba Konzern). Im Verlauf der weiteren Jahrzehnte vollzog das Haus kontinuierlich den Wandel von einem Wertpapier- und Energiekreditspezialisten in eine reine Privatkundenbank.

Die intensive lokale Verwurzelung und das unternehmerisch geprägte Leben bedingten für jedes der drei Häuser traditionsgemäß den sicheren Umgang mit generationenübergreifenden Vermögen. Globalisierung und die fortschreitend komplexer werdenden Anlagemärkte machten grenzüberschreitende Expertise unverzichtbar.

Das Mutterhaus ABN AMRO hat seine Wurzeln in den Niederlanden. Gegründet von König Willem I. konzentrierte man sich schon früh auf den Welthandel. Das Finanzierungsgeschäft zog Filialgründungen auf allen Kontinenten nach sich, die den Grundstein des heutigen internationalen Netzwerkes in über 60 Ländern legten. Die ABN AMRO Gruppe ist einer der größten und ertragsstärksten Finanzkonzerne der Welt und verfügt mit einem soliden A Rating (Standard & Poor’s) über eine ausgesprochen starke Position in den globalen Finanzmärkten. Sie zählt zu den fünf größten Vermögensverwaltern in Europa und hat sich zur Maxime gesetzt, dem lokalen Charakter ihrer Töchter höchsten Respekt entgegenzubringen und deren Auftritt und Identität zu wahren.

Delbrück Bethmann Maffei verbindet die Vorzüge eines starken, internationalen Finanzkonzerns mit der Exklusivität eines lokalen Privatbankhauses auf unverwechselbare Weise. Dabei beschreibt der Ausspruch „Das Beste aus zwei Welten“ das Denken und Handeln des Vorstandes sowie aller Mitarbeiter. Strategische Stärke, sensible Kundennähe und umfassende globale Ressourcen bilden den Rahmen für eine Kultur der „Nachhaltigkeit“, der sich unser Haus innerhalb der ABN AMRO Gruppe verschrieben hat.
 
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